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Ausgabe 72 - Dezember 2025

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Rauhnächte

Kurznachrichten

Jens Span in der Klemme

Der frühere Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ist im Bundestag zur Maskenbeschaffung während der Corona-Pandemie befragt worden. Hintergrund ist ein Beschaffungsvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro, das zu Beginn der Pandemie unter erheblichem Zeitdruck vergeben wurde. Abgeordnete kritisierten, dass Entscheidungen teilweise ohne ausreichende parlamentarische Kontrolle und außerhalb regulärer Vergabeverfahren getroffen worden seien. Spahn wies die Vorwürfe zurück und verwies auf die damalige Notlage. Neben den eigentlichen Beschaffungskosten entstanden dem Bund weitere Ausgaben für Lagerung, Logistik und laufende Rechtsstreitigkeiten mit Lieferanten. Ein großer Teil der Masken musste entsorgt werden, weil sie aufgrund langer Lagerzeiten ihr Verfallsdatum überschritten hatten oder nachträglich als nicht verkehrsfähig eingestuft wurden. Der Bundestag prüft nun, inwieweit Zuständigkeiten, Abläufe und Kontrollmechanismen eingehalten wurden.

Adolf Uunona

Ein Komunal-Politiker aus Namibia hat seinen international beachteten zweiten Vornamen abgelegt. Adolf Uunona ließ seinen zweiten Vornamen Hitler aus seinen offiziellen Dokumenten entfernen. „Ich heiße nicht Adolf Hitler. Ich bin Adolf Uunona“, sagte er der namibischen Tageszeitung The Namibian. Ein aktualisiertes Ausweisdokument liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Uunona erklärte, der frühere Name spiegele weder seinen Charakter noch seine politischen Ambitionen wider. Sein Vater habe ihm den Namen gegeben, ohne sich der historischen Bedeutung bewusst zu sein. Der Politiker ist Mitglied der Regierungspartei Swapo und seit Jahren als Regionalpolitiker in der nördlichen Oshana-Region tätig. Die Namensänderung erfolgte kurz vor den jüngsten Kommunalwahlen. Der 59-Jährige gewann Berichten zufolge erneut die Wahl im Wahlkreis Omupundja. Er verwaltet den Bezirk bereits seit dem Jahr 2004.

Gewalt in Somalia

Im Sudan verschärft sich die humanitäre Lage weiter. Besonders in der westlichen Region Darfur berichten Hilfsorganisationen von schweren Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung. Seit dem Ausbruch des Krieges zwischen der sudanesischen Armee und den Rapid Support Forces, einer paramilitärischen Miliz, die aus den früheren Dschandschawid-Truppen hervorgegangen ist, kommt es zu gezielten Angriffen auf ethnische Gruppen, vor allem auf die Volksgruppe der Masalit. Beobachter dokumentieren Massaker an Zivilisten, systematische Vertreibungen, den Einsatz von Vergewaltigungen als Kriegswaffe sowie die Zerstörung ganzer Dörfer. Hunderttausende Menschen sind auf der Flucht, Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Internationale Menschenrechtsorganisationen sprechen von ethnischen Säuberungen und warnen vor einem möglichen erneuten Völkermord. Die internationale Gemeinschaft steht wegen ihres zögerlichen Eingreifens zunehmend in der Kritik.

Freihandel mit Südamerika

Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den südamerikanischen Mercosur-Staaten stößt weiter auf Kritik von Umweltverbänden und Landwirtschaft. Während Befürworter neue Exportchancen für Industrieprodukte sehen, warnen Kritiker vor negativen Folgen für Klima, Regenwald und bäuerliche Betriebe. Sie befürchten, dass billige Agrarimporte aus Übersee den Preisdruck auf europäische Landwirte erhöhen und zugleich Umweltstandards unterlaufen könnten. Besonders umstritten sind lange Transportwege, der Einsatz von Pestiziden sowie die Ausweitung von Landwirtschaft auf Kosten empfindlicher Ökosysteme. Bauernvertreter stellen die grundsätzliche Frage, ob Lebensmittel zunehmend über den Ozean importiert werden müssen, obwohl regionale Erzeugung möglich wäre. Die politischen Beratungen dauern an, eine endgültige Entscheidung steht noch aus.

Ausgabe 71 - November 2025

Wasser von Holzkirchen

Ausgabe 70 - Oktober 2025

Bundestag

Ausgabe 69 - September 2025

Persönliche Völkerverständigung

Über Wurzeln, Brücken und die Kraft der Begegnung

Völkerverständigung

Ausgabe 68 - Juli 2025

Die Moral im Algorithmus

Ausgabe 67 - Juni 2025

Bittersüße Schokolade

Kinderarbeit und Umweltzerstörung für unsere Süßigkeiten

Süß für uns – bitter für andere: Hinter einer scheinbar harmlosen Tafel Schokolade verbergen sich oft Kinderarbeit, giftige Pestizide und zerstörte Regenwälder. Besonders in Westafrika zahlen andere den Preis für unseren Genuss. 

Ausgabe 66 - Mai 2025

Sauberkeit mit Nebenwirkung

Falsche Anwendung von Reinigungsmitteln kann gefährlich sein

Putzfrau.jpg

Falsche Anwendung von Reinigungsmitteln kann gefährlich sein: Chlorgasbildung droht – und antibakterielle Mittel im Alltag schwächen unser Immunsystem.

Ausgabe 65 - April 2025

Nur noch Dienst nach Vorschrift?

Gründe für das Nachlassen der Arbeitsmoral in Deutschland

Dienst nach Vorschrift

Laut einer Langzeitstudie ist der allgemeine Arbeitseifer unter den hierzulande Beschäftigten auf einen zuvor nie dagewesenen Tiefstand abgesackt. 

Ausgabe 64 - März 2025

Ärzte in der Vertrauenskrise

Warum manche angehenden Ärzte in die Arroganz-Falle tappen

Ärzte in Vertrauenskrise

„Und der Herr Doktor sitzt dabei.“ – Das ist leider nicht immer so. Viele Patienten fühlen sich von ihren behandelnden Ärzten psychisch schlecht betreut und arrogant auf Distanz gehalten. 

Ausgabe 63 - April 2025

Candida auris - klein, aber gemein

Mehr Infektionen durch den Hefepilz Candida auris

Candida auris

Der Hefepilz Candida auris breitet sich zusehends aus. Mit seiner leichten Übertragbarkeit und seiner Widerstandsfähigkeit gegen viele pilzabtötende Mittel gehört er zu den gefährlichsten Krankheitserregern.  

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